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  • Bedeutung des endothelialen Thrombomodulin-Protein C Systems für die zelluläre Dysfunktion im Rahmen der Multiplen Sklerose.

    Die Multiple Sklerose (MS) und das korrespondierende Mausmodell experimentale autoimmune Encephalomyelitis (EAE) sind entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Hierbei kommt zu einem Funktionsverlust zentraler Neurone. Trotz zahlreicher Forschungsbemühungen ist die Pathophysiologie dieser Erkrankung jedoch noch nicht geklärt und die Komplikationen der MS sind nicht selten tödlich.
    Wir konnten in eigenen Arbeiten einen Zusammenhang zwischen dem Gerinnungssystem, insb. des endothelialen Thrombomodulin-Protein C Systems, und der Regulation der zellulären Funktion im ZNS nachweisen und beabsichtigen diese innovativen Erkenntnisse zusammenzuführen und im Rahmen der EAE zu charakterisieren. Diese Studien könnten einen neuen Pathomechanismus und ein völlig neues Therapiekonzept der Multiplen Sklerose aufzeigen.

  • „Gewichtsreduktion bei Patientinnen mit polycystischem Ovarialsyndrom (PCOS): Effekte von Telemonitoring und Ernährungsumstellung“

    In einem start-up-Projekt der medizinischen Fakultät (Zusammenarbeit mit der Klinik für Reproduktionsmedizin) wird der Einfluss des ABC-Programms auf die klinische Symptomatik und Konzeptionsereignisse Patientinnen mit PCOS (Syndrom polyzystischer Ovarien) untersucht.

  • „Gewichtskontrolle übergewichtiger Schwangerer: Effekte von Telemonitoring der Bewegung und einer Ernährungsumstellung“

    Eine weitere kontrollierte Interventionsstudie wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (Forschungsförderung 2011) unterstützt. Ziel des Projektes ist die Vermeidung einer exzessive Gewichtszunahme in der Schwangerschaft und konsekutiver Auswirkung auf Geburtsgewicht, Schwangerschaftsdauer, Parameter der Plazentafunktion und Auftreten eines Gestationsdiabetes.