Keine Angst vor „weißen Kitteln“

10.09.2012 -  

Viel Spannendes und Wissenswertes wird beim diesjährigen „Tag des Kinderkrankenhauses“ am Sonntag, 23. September 2012, im Universitätsklinikum zu erleben sein. Der Bereich Kinderchirurgie im Haus 60 b auf der Ebene 5 öffnet in der Zeit von 10.00 bis 13 Uhr die Kliniktüren für interessierte kleine und große Leute. 

Die Ärzte und Schwestern möchten gerne Auskunft geben, welche Krankheiten stationär und ambulant behandelt werden und die Besucher sind herzlich eingeladen, sich auf der kinderchirurgischen Station umzuschauen. Den Krankenhausalltag so angenehm wie möglich in einer kindgerechten Umgebung zu gestalten, ist das vorrangige Ziel aller Mitarbeiter auf einer Kinderstation. Aber auch bei der medizinischen Behandlung gibt es Besonderheiten im Vergleich zu einer „Erwachsenenstation“. Kinder und Jugendliche reagieren anders auf Therapien und müssen viel sensibler auf Untersuchungen vorbereitet werden. Der Beistand der Familie spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die kleinen Patienten. Daher können Eltern während des Klinikaufenthaltes natürlich ohne Beschränkung ihr Kind besuchen. Bei speziellen Erkrankungen werden die Mütter mit aufgenommen.

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Die Türen der Kinderchirurgie stehen beim „Tag des Kinderkrankenhauses“ auch offen für die Behandlung „kranker“ Kuscheltiere und Puppen, egal ob verstauchte Pfoten, Bauchschmerzen oder gebrochener Rüssel. Nach einer umfassenden Untersuchung mit Fieber messen, Herz abhorchen und Blut abnehmen, werden die Chirurgen und Schwestern den Kindern das weitere Vorgehen und den Ablauf bei der Operation erklären. Die Puppeneltern können dann bei der Behandlung im „Teddy-OP“ mithelfen und ihrem kleinen Liebling Trost spenden.

Der "Tag des Kinderkrankenhauses" findet alljährlich im September in vielen Kinderkliniken in Deutschland, darunter auch in Magdeburg, statt. 1998 hatte die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) diesen bundesweiten Aktionstag anlässlich des UNICEF-Weltkindertages ins Leben gerufen.
DER ARBEITSBEREICH KINDERCHIRURGIE IM PORTRÄT:

Im Arbeitsbereich Kinderchirurgie des Magdeburger Uni-Klinikums werden Patienten ambulant und stationär behandelt. Zur stationären Versorgung gehört die diagnostische und operative Versorgung von Früh-, Neugeborenen sowie Säuglingen mit angeborenen Anomalien in enger Zusammenarbeit mit der Kinderklinik und der Universitätsfrauenklinik.

Die Akutversorgung von Kindern, die notfallmäßig eingewiesen werden und bei denen eine Operation nötig ist, stellt einen Schwerpunkt der täglichen Arbeit dar. Des Weiteren werden Kinder mit speziellen angeborenen oder erworbenen chirurgisch-relevanten Erkrankungen behandelt. Hierzu zählen auch die Operationen von Tumoren und bösartigen Neubildungen im Kindesalter, die hochspezialisierte operative und konservative kindertraumatologische Versorgung einschließlich der Behandlung von Brandverletzten und die Laser-Behandlung von Hämangiomen und Lymphangiomen.

Im kinderchirurgischen Arbeitsbereich werden ebenso arthroskopische Untersuchungen der Gelenke sowie Implantationen von Peritoneal-Dialyse-Kathetern und Portsystemen vorgenommen. Die ambulante Versorgung wird durch die Kinderchirurgische Spezialsprechstunde sichergestellt, die die Diagnostik und zum Teil auch die ambulante Operation bei einigen kinderchirurgischen Erkrankungen, z.B. Phimose organisiert.

Im Internet unter http://www.med.uni-magdeburg.de/chk.html.

FOTOS:

Tag des Kinderkrankenhauses 2011 in der Kinderchirurgie des Uniklinikums.

(Fotos: Elke Lindner/ Uniklinik)

Letzte Änderung: 11.12.2017 - Ansprechpartner:

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